»Suchtbelastete Eltern und ihre Kinder –
Was kann Suchthilfe für Familien tun?«

 Am 11. und 12. April 2016 fand der 39. fdr+sucht+kongress des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr+) im Resort Schwielowsee in Werder statt. Er stand unter dem Motto »Suchtbelastete Eltern und ihre Kinder – Was kann Suchthilfe für Familien tun?«. Mehr als 200 Fachkräfte aus dem Tätigkeitsfeld der Suchthilfe nahmen an dieser Veranstaltung teil.

Im Gesundheitszieleprozess in Deutschland (gesundheitsziele.de) wurde als ein Ziel formuliert „Suchtbelastete Familien und ihre Kinder sind unterstützt“. Das gelingt aber nur, wenn die dafür verantwortlichen Institutionen auch wirtschaftlich in die Lage versetzt werden, betroffenen Eltern Hilfe anzubieten. Als ein Ergebnis des Kongresses wurde festgestellt, dass die Suchthilfe, die öffentliche Jugendhilfe sowie Einrichtungen der Familienhilfe aber weit von diesem Ziel entfernt sind. Können und Wissen in Bezug auf Hilfen für suchtkranke Eltern sind in Deutschland umfangreich vorhanden. Die notwendigen Mittel zur Umsetzung fehlen jedoch landauf, landab. Der Untertitel des Kongresses »Was kann Suchthilfe für Familien tun?« weist nicht nur auf inhaltliche Fragen, sondern vor allem auch auf diese Diskrepanz hin.

Das Programm zum Nachlesen finden Sie hier.

Im Folgenden stellen wir die Vorträge und Beiträge als Download zur Verfügung., die uns vorliegen