Seit 1978 gibt es den BundesDrogenKongress als Fachkongress der Suchthilfe. In den Jahren 1978 und 1979 als Tagung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes durchgeführt, ist der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr+) seither Veranstalter des Kongresses. In Abstimmung mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen findet der BundesDrogenKongress im etwa 6monatigen Abstand zur Fachkonferenz „Sucht“ statt.Um eine Verbindung zwischen der Bundesebene und regionalen Besonderheiten herzustellen, wird der Kongress jährlich in einem anderen Bundesland veranstaltet. Seit 2014 heißt der BundesDrogenKongress fdr+sucht+kongress.

Beim fdr+sucht+kongress geht es darum, ein Praktiker*innenforum zu schaffen, das der Informationsvermittlung, dem Erfahrungsaustausch, der Projektdarstellung und der Verbesserung der Praxis insgesamt dient. Die Kongressthemen wie z.B. „Sorgen mit der Nachsorge“ (1984), „Frauen und Sucht“(1988), „Hier, jetzt, sofort! – Jugend und Drogen“ (2001), „Markt und Suchthilfe – Qualität – Leistung – Kosten der Sucht und Drogenhilfe“ (2003), „Kinder sind Zukunft. Die Suchthilfe positioniert sich“ (2008), „Sucht und Gewalt. Fakten, Zusammenhänge und Best Practice“ (2013) oder “Hey Alex, Ich habe ein Suchtproblem! Digitaler Aufbruch in der Suchthilfe“ (2019) markierten aktuelle Themen der Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe und setzten bedeutende politische Diskussionsprozesse in Gang. In einer abgewogenen Mischung aus Vorträgen („Input“) sowie Seminaren („Output“) wird eine Verbindung von Lernen und Handeln erreicht, die sowohl auf Wissenszuwachs als auch auf fachlichen Diskurs ausgerichtet ist. Unter dem Titel “Update Konsum – Upgrade Hilfe” veranstaltete der fdr+ 2021 seinen ersten digitalen Kongress mit großem Erfolg. Unter den jeweiligen Kongressen stehen Ihnen die uns vorliegenden Präsentationen der Referent*innen und Beiträge der Moderator*innen als Downloads zur Verfügung.