Digitaler Workshop „Update der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in der Suchthilfe“ am 07.10.2021 von 10.30 Uhr – 16.00 Uhr

Der diesjährige (erstmals verbändeübergreifende) Workshop für soziotherapeutische Einrichtungen der Suchthilfe ermöglichte rund 120 Teilnehmenden durch kurze Impulse -sowohl aus Sicht der Leistungsträger als auch Leistungserbringer- ein Update zur Umsetzung des BTHG.

Gern stellen wir Ihnen die Präsentationen der Referent*innen als Download zur Verfügung:

  1. Update zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes“ (aus Sicht der Leistungserbringer); Dr. Mignon Drenckberg, Diözesan Caritasverband München und Freising e.V., München
  2. Update zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes“ (aus Sicht der Leistungsträger); Karl-Heinz Schön, Landeswohlfahrtsverband Hessen, Wiesbaden
  3. Lost in Space? – Wie Wirkungsorientierung die Adressat*innen vergisst“; Dr. Dirk Kratz, Therapieverbund Ludwigsmühle gGmbH, Landau
  4. Der neue Assistenzbegriff – wer sagt mir eigentlich, was ich will?“;Janina Tessloff, Therapiehilfe Bremen gGmbH, Bremen

In dem sich anschließenden Barcamp diskutierten die Teilnehmenden in 5 Session-Räumen praxisbezogene, relevante Themenkomplexe:

Im 1. Raum wurden Themen im Zusammenhang mit den sog. „Assistenzleistungen“ diskutiert.  (z.B. veränderte Haltung, Finanzierung und die Abrechnung)

Der 2. Raum widmete sich den Themen rund um das „Wohnen und die Betreuung“. (z.B. Austausch zu Wohnraumverträgen, aber auch zu möglichen Rollenkonflikten, die hierbei oft impliziert sind.)

Themen rund um „Wirkungsmodelle“ wurden im Raum 3 besprochen. (z.B. Maßnahmen der Wirkungskontrolle und Kriterien und Messinstrumente zur Wirksamkeit)

In Raum 4 konnten sich die Teilnehmenden zu den Themen „Teilhabebedarf, -planung“ austauschen. (Wie wird das bundesweit umgesetzt? Welche Verfahren zur Feststellung von Hilfebedarfen werden genutzt?… Stichwort: Integrierter Teilhabeplan/ ITP)

Raum 5 bot den Teilnehmer*innen die Möglichkeit zum Austausch zu den „Teilhabeleistungen“. (Welche Leistungen speziell die Teilhabe von suchtkranken Menschen fördern und erhalten u.ä.)

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen für die aktive Beteiligung und konstruktiven Diskussionen sowie bei den Referent*innen für Ihre Beiträge, die den Erfolg der Veranstaltung maßgeblich unterstützt haben.

Tagesworkshop „Krea(k)tiv – Suchtselbsthilfe kann auch anders. Kreative Methoden in der Suchtselbsthilfe“ in Berlin

Austausch, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung sind Ziele von Suchtselbsthilfegruppen. Dabei können die vielfältigen kreativen Potentiale, Talente und Fähigkeiten der Gruppenteilnehmer*innen für die Gruppenarbeit genutzt werden. Kreative Methoden können über das Gespräch hinaus dazu beitragen, die Gruppenarbeit zu beleben, eine gute Atmosphäre zu schaffen, schwierige Themen leichter zu bearbeiten und Konflikte besser zu lösen.
Der geplante Tagesworkshop ist offen für alle in der Selbsthilfe Aktiven und Interessierte, für Selbsthilfeunterstützer*innen und (Selbsthilfe-)Lots*innen.

Der Tagesworkshop wurde auf 2022 verschoben.

11. Workshop „Sucht und häusliche Gewalt“ am 06. September 2021 (Online)

Am 6. September 2021 fand der 11. Workshop zur Vernetzung der Arbeitsfelder Suchtprävention, Suchthilfe, Suchtselbsthilfe und Frauenschutz statt, welcher als Kooperationsveranstaltung vom Netzwerk brandenburgischer Frauenhäuser und dem Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. organisiert wurde.

In beiden Feldern vollzieht sich gerade ein Generationenwechsel und für viele neue Kolleg*innen sind die Arbeitsweisen und -prozesse des jeweils anderen Arbeitsfeldes und die gemeinsame Schnittmenge noch unbekannt. Im Workshop wurde ein Überblick über die Strukturen und Netzwerke der beiden Arbeitsfelder gegeben und anschließend in Kleingruppen (anhand von Beispielfällen) herausgearbeitet, wie die Zusammenarbeit an den Schnittstellen verbessert werden kann.

Der Tagesworkshop beschäftigte sich mit folgenden Fragestellungen:

  • Wie funktionieren die Arbeitsfelder Suchthilfe/-prävention/-selbsthilfe und Frauenschutz?
  • Wie können Suchthilfeeinrichtungen und Frauenhäuser trotz unterschiedlicher Gegebenheiten an der Schnittstelle besser zusammenarbeiten, um Frauen, die Suchtprobleme haben und von Gewalt betroffen sind, bestmöglich zu beraten und zu behandeln?
  • Gibt es schon erste Erfahrungen in der Zusammenarbeit, die (weiter-) entwickelt werden können?
  • Wie kann es zu einem wechselseitigen Transfer des jeweiligen Fachwissens kommen?

Gerne stellen wir Ihnen hier die Tagungsdokumentation als Download zur Verfügung.