Beiträge2019-12-19T20:57:01+01:00

Vergessenen Kindern eine Stimme geben!

Der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. unterstützt die aktuell stattfindende Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien von NACOA Deutschland.

Zahlreiche fdr+ Mitgliedsorganisationen beteiligen sich bundesweit mit vielfältigsten Aktionen, um auf die Situation der Kinder aufmerksam zu machen, z.B. besondere Chat- und/oder Onlineangebote (Tannenhof Berlin-Brandenburg), ein Bilderwettbewerb zum Thema „Was kann ich gut, damit es mir besser geht, wenn es mir mal schlecht geht?“ (Suchthilfe Wetzlar), zusätzliche Telefon-Sprechstunden für Betroffene, Kinder und Angehörige mit SwiM-Sicher wachsen in München (Condrobs e.V.) u.v.m.

Auch in diesem Jahr beteiligt sich der fdr+ über unsere Thüringer Fachstelle Suchtprävention, wenn auch unter den aktuellen Gegebenheiten in einer anderen Form, an der COA-Aktionswoche 2021.

Gemeinsam mit dem „Runden Tisch-Kinder aus suchtbelasteten Familien“ wurde eine thüringenweite Plakataktion initiiert, welche auf die Kinder aus suchtbelasteten Familien aufmerksam machen soll. Seit gestern […]

Sofort Hilfe finden! – digitale (Suchthilfe-)Lots*innen-Vermittlung

Die fdr+ Koordinierungsstelle für Bundesweite Lotsennetzwerke hat eine schnelle und digitale Möglichkeit zur Verfügung gestellt, um Hilfesuchende und Lots*innen im Bereich Suchtselbsthilfe zusammenzubringen. Gerade in der Corona-Pandemie, aufgrund bestehender Kontaktbeschränkungen, gestaltet sich eine persönliche Kontaktaufnahme schwierig, weshalb die digitale Möglichkeit aktuell besonders stark genutzt wird. Menschen, die mit einem eigenen „Suchtproblem“ oder als Angehörige*r einer suchterkrankten bzw. -gefährdeten Person Hilfe suchen, haben die Möglichkeit, mit einer Suchterfahrenen Person (einer/einem Lotsen/Lotsin) Kontakt aufzunehmen, Unterstützung und Begleitung zu finden. Durch die Koordinierungsstelle geschulte Lotsen*innen haben sich auf der Webseite https://www.gib-mir-einen-lotsen.de/ registriert und stehen hier Hilfesuchenden zur Verfügung.

Wie eine sog. „Lots*innenvermittlung“ funktioniert, wird in einem „Erklärvideo“ erläutert: https://www.youtube.com/watch?v=Wo3OTknJREo&feature=youtu.be

Interessierte Selbsthilfevertreter*innen aus den 11 bundesweiten Lotsennetzwerken können sich gern an unsere Koordinierungsstelle (Marina Knobloch) wenden, um sich registrieren zu lassen und somit das Netzwerk zu erweitern und die Lots*innen-Hilfeangebote bundesweit auszubauen: https://lotsennetzwerk.de/lotsennetzwerke/koordinierungsstelle/

fdr+ veröffentlicht neues Forderungspapier

Der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. hat auf der Grundlage der Auswertung einer umfassenden Mitgliederbefragung sowie dem daraus resultierenden Positionspapier nun ein Forderungspapier zur “Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der Angebote der Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe während und nach der Corona-Pandemie” veröffentlicht. Dieses steht als Download zur Verfügung.

Essener Leitgedanken zum digitalen Wandel in der Suchthilfe

Auf Initiative der Drogenbeauftragten der Länder (AOLG AG Sucht) und mit Finanzierung des Bundesgesundheitsministeriums haben sich im Januar 2020 in Essen 25 Fachpersonen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Suchthilfe (Verwaltung, Träger, Verbände, Fachverbände) mit Wissenschaftlern zu einem Fachgespräch getroffen. Ziel war die Verständigung über Bedingungen, die für eine gelingende Bewältigung des digitalen Wandels benötigt werden und welche grundlegenden Aspekte dabei zu beachten sind. Für den fdr+ hat die Geschäftsführerin, Friederike Neugebauer, an diesem Fachgespräch teilgenommen.

Die vorliegenden „Essenener Leitgedanken“ -als Ergebnis des Fachgesprächs- fassen thesenartig zusammen, wie die Suchthilfe den digitalen Wandel für die Weiterentwicklung der Hilfeangebote nutzen kann. Das Papier kann damit erste Hinweise für Strategieentwicklungen sowohl auf einer übergeordneten Ebene, als auch für die Träger vor Ort geben. Die Einzigartigkeit und der Wert der Essener Leitgedanken liegt darin, dass sich Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Suchthilfe erstmals GEMEINSAM auf Basisaussagen für den digitalen Wandel in der Suchthilfe verständigt […]

fdr+Vortrag zum KDS 3.0

Im Rahmen des jährlichen Gespräches mit der AG Suchtbehandlung der DRV Bund am 15.11.2019 in Berlin, stellte der fdr+ den KDS 3.0, seinen Hintergrund, seine Auswertung, die Struktur, den Aufbau, die Nutzung aber auch seine Bedeutung und Vorteile für die Nutzer*innen im Rahmen eines Impulsvortrages vor. Dieser steht hier als download zur Verfügung. Unsere Mitgliedseinrichtungen können den Vortrag gern als Powerpointpräsentation unter neugebauer@fdr-online.info anfragen und eigenverantwortlich z.B. für Mitarbeiter*innen-Schulungen nutzen.

DHS-Forderungen zur Suchtberatung

Die Finanzierung der Suchtberatungsstellen stagniert seit Jahren und wird bundesweit unterschiedlich, nach Haushalts- und politischer Lage bzw. Willen, gehandhabt. Deshalb ist es dringend notwendig, auf die Bedeutung einer im Sozialraum verorteten...

Ergebnispapier 41. fdr+sucht+kongress

am 20./21.05. 2019 veranstaltete der fdr+ den 41. fdr+sucht+kongress in Frankfurt am Main. Unter dem Titel: "Hey Alex, ich habe ein Suchtproblem! Digitaler Aufbruch in der Suchthilfe" wurden die Digitalisierung, ihre Entwicklung und insbesondere ihre...