Beiträge2022-05-16T17:23:07+02:00

43. fdr+sucht+kongress: “Sucht im Netzwerk” – Überblick und Resümee

Begrüßung und Eröffnung
  • Janina Tessloff, Vorstandsvorsitzende Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V., Begrüßung
  • Burkhard Blienert (Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen)
 Vorträge
Seminare
  • Seminar […]

Paritätischer Fachtag “Hinschauen, zuhören, helfen. Kinder psychisch und suchtkranker Eltern im Netzwerk unterstützen“ am 21.06.2022 in Berlin

Datum: Dienstag, den
Uhrzeit:
Ort: Jugendherberge Ostkreuz, Marktstraße 9-12, 10317 Berlin
Anmeldung (kostenlos):Bitte melden Sie sich über diesen Link an (eveeno)
Themen: Psychiatriepolitik | Suchthilfe | Kinder- und Jugendhilfe
Kontakt: Mandy Gänsel

Im Rahmen der Reform des SGB VIII wurden Empfehlungen umgesetzt, wie der elternunabhängige Beratungsanspruch oder der Rechtsanspruch auf Unterstützung im Alltag. Im aktuellen Koalitionsvertrag der Regierungsparteien wurde 2021 vereinbart, die Kinder von psychisch und suchterkrankten Eltern zu unterstützen.

Seit unseren letzten Fachgesprächen hat sich einiges getan. Die vom Bundestag 2017 einstimmig beschlossene Arbeitsgruppe “Kinder psychisch und suchterkrankter Eltern” erarbeitete unter Federführung des BMFSFJ und unter Beteiligung des Bundesministeriums für Gesundheit, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung 19 Empfehlungen zur Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil psychisch erkrankt ist. Gemeinsam mit Paritäter*innen aus der Sucht-, Jugend- und […]

fdr+ Pressemitteilung “43. BundesDrogenKongress findet digital am 02./03.05 statt”

Der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr+) richtet 43. BundesDrogenKongress zum Thema „Sucht im Netzwerk” aus

  • Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr+) richtet den bundesweiten Kongress zum zweiten Mal digital aus und setzt damit eigene Digitalisierungsstrategie fort
  • Fachtagung widmet sich 2022 den Themen Netzwerkarbeit und Schnittstellenmanagement im Bereich der Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe
  • „Get-Together-Bereich“ lädt zum digitalen Netzwerken und weiteren Austausch ein

Berlin, den 29.04.2022 – Am 02. und 03. Mai 2022 findet der 43. fdr+sucht+kongress, bis 2014 BundesDrogenKongress, des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr+) zum zweiten Mal als interaktive Online-Veranstaltung statt. Unter dem Leitmotiv „Sucht im Netzwerk“ sind Fachkräfte und Ehrenamtliche aus den Tätigkeitsfeldern der Suchtprävention, Suchthilfe, Suchtselbsthilfe sowie ihre Netzwerkpartner*innen aus ganz Deutschland zum fachlichen Austausch und digitalen Netzwerken eingeladen.

„Die Suchthilfe in Deutschland zählt europaweit zu den größten, qualifiziertesten sowie differenziertesten Versorgungssystemen im Suchtbereich. Eine adäquate, kontinuierliche und ganzheitliche Behandlung und Betreuung von Betroffenen und ihrer Angehörigen […]

fdr+ Pressemitteilung “Cannabispolitik: Liberalisieren, aber richtig!”

Die möglichen Ampel-Koalitionspartner wollen den Verkauf von Cannabis zu „Genusszwecken“ legalisieren. Die Qualität soll kontrolliert, die Weitergabe verunreinigter Substanzen verhindert und der Jugendschutz gewährleistet werden. Dazu hat sich der fdr+ bereits 2019 positioniert, möchte – aus gegebenen Anlass – erneut auf die Bedeutung der präventive Grundsätze bei der Umsetzung und weitere Forderungen hinweisen. Eine entsprechende Pressemitteilung finden Sie hier.

Neue fdr+ Positionierung veröffentlicht!

Einen wesentlichen Beitrag zur Teilhabe an Arbeit und Bildung für Abhängigkeitskranke leisten Suchthilfeorganisationen bzw. –Einrichtungen durch vielfältige berufsbezogene Unterstützungs-, Bildungs- und Beschäftigungsangebote und das auch in Krisenzeiten. Die berufliche Integration ist aber auch eine gesellschaftliche Aufgabe, die durch entsprechende öffentlich-rechtliche und individuell begründete Förderstrukturen getragen werden muss. Für diese möchten wir mit vorliegender Positionierung sensibilisieren und daraus abgeleitete fdr+ Forderungen formulieren.

Berlins größte Substitutionsambulanz steht vor dem Aus!

Die Ambulanz für Integrierten Drogenhilfe (A.I.D.) der fdr+ Mitgliedsorganisation -Notdienst Berlin e.V.- in Kreuzberg steht vor dem Aus, der Mietvertrag wurde zum 31.12.2021 gekündigt. Die notwendige Fortführung der Substitutionsbehandlung -von aktuell etwa 350 Patient*innen- ist somit deutlich prekär. Auf dem mehr als angespannten Berliner Wohnungsmarkt erweist sich die Suche nach neuen Räumlichkeiten als besonders schwierig. Um auf die Notlage aufmerksam zu machen, findet am Montag, den 08.11.2021, in der Zeit zwischen 11:30-13.00Uhr (Friedrichstraße/Ecke Kochstraße) eine Demonstration statt. Weitere Informationen finden Sie dazu auf der Webseite des Notdienstes.

 

Tagungsdokumentation zum Digitalen Workshop „Update der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in der Suchthilfe“ am 07.10.2021 veröffentlicht

Am 07.10.2021 fand der diesjährige (erstmals verbändeübergreifende) Workshop für soziotherapeutische Einrichtungen der Suchthilfe unter dem Titel „Update der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in der Suchthilfe“ digital statt. Die Präsentationen der Referent*innen stellen wir Ihnen gern als Download hier zur Verfügung.

Bundesweites Projekt “NALtrain” gestartet

Im Juli 2021 startete das Projekt „NALtrain – Konzeption, Umsetzung und Evaluation eines wissenschaftlichen Modellprojekts zur Durchführung deutschlandweiter qualitätsgesicherter Take-Home Naloxon Schulungen“. Ziel des deutschlandweiten Modellprojektes von akzept e.V., der Deutschen Aidshilfe e.V. und der Frankfurt University of Applied Science ist es, die sichere Anwendung von Kurzinterventionen mit dem Nasenspray Naloxon in der Suchthilfe auszubauen. Der Einsatz des Medikamentes kann Leben retten, indem der Verlauf von Überdosierungen beeinflusst wird. Zu diesem Zweck werden im Projekt Schulungen mit Multiplikator*innen durchgeführt. Ab Herbst 2021 soll mit den Take-Home Naloxon-Trainings begonnen werden. Als Kooperationspartner möchte der fdr+ auf das Vorhaben aufmerksam machen und zur Beteiligung motivieren. Suchthilfeeinrichtungen können mittels Rückmeldebogen ihr Interesse bekunden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in der Projektbeschreibung und unter: www.naloxontraining.de.