Home2022-01-13T12:27:13+01:00

Wir sagen DANKE Frank!

“Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.”  (Albert Schweitzer)

Das Lotsennetzwerk Thüringen trauert um seinen „Kapitän“ und der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. um einen überaus geschätzten und unvergesslichen Mitarbeiter und Kollegen.

FRANK HÜBNER ist am 12. Januar 2022 verstorben.

Mit ihm ist das Leben eines Menschen zu Ende gegangen, der besonders all diejenigen in den Blick genommen hat, die sonst so oft vergessen werden.

Frank Hübner war über 12 Jahre Projektleiter des Lotsennetzwerks Thüringen des fdr+ und setzte sich u.a. in diesem Rahmen, nicht nur in Thüringen, sondern über die Landesgrenzen hinweg, beispiellos für die Belange von suchtkranken Menschen und ihren Angehörigen ein.

Wir werden seine Persönlichkeit von außerordentlicher Größe vermissen und sein Andenken in Ehren bewahren.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Der Vorstand und das gesamte Team des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V.

fdr+ Standards der ambulanten Suchthilfe. Update 2020 veröffentlicht

Die zentrale regionale „Anlaufstelle“ für abhängigkeitskranke und -gefährdete Menschen sowie ihre Angehörigen sind die Suchtberatungsstellen in den Kommunen. Die Finanzierung der ca. 1500 Suchtberatungsstellen in Deutschland ist jedoch stark gefährdet. Zudem sind Angebot, Ausstattung und Leistungen der Beratungsstellen bundesweit sehr unterschiedlich, es existieren keine verbindlichen Standards.

2005 wurden erstmalig „Mindeststandards für die ambulante Suchthilfe” durch den fdr+ formuliert und veröffentlicht. Mit der jetzt als Broschüre erhältlichen “fdr+ Standards der ambulanten Suchthilfe. Update 2020″ vorliegenden Aktualisierung, schreibt der fdr+ die Standards fort und nimmt gesellschaftliche Entwicklungen und neue Herausforderungen auf.

Die Broschüre kann über unseren fdr+ Shop bestellt werden.

Deutsche Übersetzung der Europäischen Qualitätsstandards zur Suchtprävention (EDPQS) durch die fdr+Fachstelle Suchtprävention in Thüringen

Qualität oder auch Qualitätssicherung gewinnen in der Prävention und Gesundheitsförderung einen immer höheren Stellenwert. Dennoch besteht in der Suchtprävention kein einheitliches Qualitätsverständnis, da der Qualitätsbegriff viele verschiedene Facetten aufweist, wie beispielsweise Effizienz, Effektivität und Wirksamkeit, deren Umsetzung Herausforderungen aufwirft. Qualitätsstandards können hierbei jedoch eine Hilfestellung geben und richtungsweisend sein.

Die European Drug Prevention Quality Standards (Europäischen Qualitätsstandards zur Suchtprävention, EDPQS) sind ein solcher Standard. Sie wurden von einem internationalen, multidisziplinären Team entwickelt und von der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen- und Drogensucht (EMCDDA) veröffentlicht. Bei den EDPQS handelt es sich NICHT um einen Bewertungsstandard. Stattdessen helfen sie dabei, neue und bestehende Präventionsmaßnahmen bedarfsorientiert, ethisch, evidenzbasiert und -generierend, (kosten-)effektiv, durchführbar und nachhaltig zu entwickeln.

Durch die Übersetzung der fdr+Fachstelle Suchtprävention in Thüringen sind die EDPQS nun erstmals in deutscher Sprache verfügbar. Wenn Sie Interesse an den EDPQS haben, können Sie diese sowohl in einer Print- als auch in einer Onlineversion erhalten. Nutzen Sie dazu ganz einfach unser Bestellformular.

Eine einheitliche Veröffentlichungspflicht für gemeinnützige Organisationen gibt es in Deutschland nicht. Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte der Gemeinschaft dennoch sagen, welche Ziele die Organisation genau anstrebt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind. Der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. hat diese freiwillige Selbstverpflichtung unterschrieben und veröffentlicht alle relevanten Informationen im Internet. Lesen Sie unsere Selbstverpflichtung Transparenz

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