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Home 2020-05-05T14:36:11+02:00

Deutsche Übersetzung der Europäischen Qualitätsstandards zur Suchtprävention (EDPQS) durch die fdr+Fachstelle Suchtprävention in Thüringen

Qualität oder auch Qualitätssicherung gewinnen in der Prävention und Gesundheitsförderung einen immer höheren Stellenwert. Dennoch besteht in der Suchtprävention kein einheitliches Qualitätsverständnis, da der Qualitätsbegriff viele verschiedene Facetten aufweist, wie beispielsweise Effizienz, Effektivität und Wirksamkeit, deren Umsetzung Herausforderungen aufwirft. Qualitätsstandards können hierbei jedoch eine Hilfestellung geben und richtungsweisend sein.

Die European Drug Prevention Quality Standards (Europäischen Qualitätsstandards zur Suchtprävention, EDPQS) sind ein solcher Standard. Sie wurden von einem internationalen, multidisziplinären Team entwickelt und von der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen- und Drogensucht (EMCDDA) veröffentlicht. Bei den EDPQS handelt es sich NICHT um einen Bewertungsstandard. Stattdessen helfen sie dabei, neue und bestehende Präventionsmaßnahmen bedarfsorientiert, ethisch, evidenzbasiert und -generierend, (kosten-)effektiv, durchführbar und nachhaltig zu entwickeln.

Durch die Übersetzung der fdr+Fachstelle Suchtprävention in Thüringen sind die EDPQS nun erstmals in deutscher Sprache verfügbar. Wenn Sie Interesse an den EDPQS haben, können Sie diese sowohl in einer Print- als auch in einer Onlineversion erhalten. Nutzen Sie dazu ganz einfach unser Bestellformular.

Der 42. fdr+sucht+kongress „Update Konsum – Upgrade Hilfe“ am 25./26.Mai 2020 in Berlin ist abgesagt!

Aufgrund der derzeitigen gesundheitspolitischen Maßnahmen hinsichtlich der Eindämmung des Corona-Virus in Deutschland, haben fdr+Vorstand und Geschäftsführung beschlossen, den 42. fdr+sucht+kongress am 25./26.05.2020 abzusagen. Allen Beteiligten ist dies nicht leicht gefallen, dennoch haben wir zum aktuellen Zeitpunkt keine Alternative finden können.

Wir planen den Kongress in gleicher Größenordnung im nächsten Jahr vom 03. bis 04. Mai 2021 in Berlin durchzuführen und würden uns über Ihr erneutes Interesse sehr freuen. (Eine Anmeldung wird voraussichtlich ab Januar 2021 möglich sein.)

Der Fachtag „Krea(k)tiv – Suchtselbsthilfe kann auch anders. Kreative Methoden in der Suchtselbsthilfe“ ist abgesagt!

Aufgrund der aktuell andauernden Corona-Pandemie, haben fdr+Vorstand und Geschäftsführung beschlossen, den Fachtag zum Thema „KreA(k)tiv – Suchtselbsthilfe kann auch anders. Kreative Methoden in der Sucht-Selbsthilfe” am 13.06.2020 in Berlin abzusagen.

Wir planen die Veranstaltung in gleicher Größenordnung im nächsten Jahr am 05. Juni 2021 in Berlin durchzuführen und würden uns über Ihr erneutes Interesse sehr freuen. (Eine Anmeldung wird voraussichtlich ab Januar 2021 möglich sein.)

41. fdr+sucht+kongress

„Hey Alex, ich habe ein Suchtproblem! Digitaler Aufbruch in der Suchthilfe“

Am 20./21.05. 2019 veranstaltete der fdr+ den 41. fdr+sucht+kongress in Frankfurt am Main.

Unter dem Titel: „Hey Alex, ich habe ein Suchtproblem! Digitaler Aufbruch in der Suchthilfe“ wurden die Digitalisierung, ihre Entwicklung und insbesondere ihre Chancen und Möglichkeiten für die Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe in den Mittelpunkt gestellt. Es wurde untersucht, welcher Veränderungsbedarf im Hilfesystem besteht und wie digitale Strategien adäquat in die bestehenden Strukturen implementiert werden können.

Die Ergebnisse wurden zusammengefasst und daraus resultierende fdr+Forderungen formuliert. Das Ergebnispapier steht als download zur Verfügung.

Alle Vorträge und Beiträge, die zur Verfügung gestellt wurden, sind unter 41-fdr-suchtkongress/ veröffentlicht.

Das Programm zum Nachlesen als Download.

fdr+ stellt Forderungen für eine wirksame Suchthilfe

„Suchtprävention, Suchthilfe und SuchtSelbstHilfe – Das muss sein, damit sie wirken“ heißt die neue Broschüre, die der Vorstand des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. im 40. Jahr seines Bestehens jetzt veröffentlicht hat. Sie enthält 27 Forderungen, die Suchtprävention, Suchthilfe und SuchtSelbstHilfe wirksamer machen können. Weil sich in diesen 40 Jahren viel zu wenig zum Besseren geändert hat, hat der wissenschaftliche Beirat des fdr+ die Erfahrungen aus vier Jahrzehnten formuliert und aufbereitet, um sie weitergeben zu können. Erfahrungen, die anderen Orientierung und Unterstützung sein sollen. Damit werden die Anforderungen an gute fachliche Praxis, politisches Gestalten und Verwaltungshandeln bei den Leistungs- und Kostenträgern neu formuliert und gleichzeitig Perspektiven für die Träger von Einrichtungen aufgezeigt sowie den Fachkräften eine Orientierung gegeben. Nicht alle regionalen Besonderheiten können dabei berücksichtigt werden, die Forderungen sind deshalb allgemein und werden bei Bedarf im lokalen Kontext präzisiert. Alle Forderungen können jedoch — guten Willen bei Politik und Verwaltung vorausgesetzt — in die Praxis umgesetzt werden und dürfen auch gern diskutiert werden. Die Broschüre kann im fdr+Buchladen bestellt oder unter dem nachstehenden Link fdr+Forderungen heruntergeladen werden.

fdr+DHS+Fachkongress „SUCHT: bio-psycho-SOZIAL

„Wir können auch anders: gemeinsam!“ so lautete nicht nur der Titel eines Fachtages des fdr+ im April dieses Jahres, sondern so gestaltete sich auch unser diesjähriger fdr+sucht+kongress, den wir zusammen mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) vom 08.10.-10.10.2018 in Berlin-Adlershof veranstalteten. Ausgewählte Referentinnen und Referenten informierten die 360 Teilnehmenden in interessanten und eindrucksvollen Vorträgen – aus unterschiedlichen Perspektiven – über die Umsetzung des integrierten bio-psycho-sozialen Ansatzes in der Begleitung, Beratung und Behandlung suchtgefährdeter und süchtiger Menschen. In zahlreichen Foren, Symposien und im „Kongress vor Ort“ wurde themenspezifisch informiert, analysiert und umfänglich diskutiert, um die zukünftige Strategie der Suchthilfe, Suchtprävention und Suchtselbsthilfe weiterzuentwickeln.

Die uns vorliegenden Beiträge zum Kongress sind ab sofort auf der Homepage der DHS als Downloads zur Verfügung gestellt: http://www.dhs.de/dhs-veranstaltungen/rueckschau/fachkonferenz.html

Eine einheitliche Veröffentlichungspflicht für gemeinnützige Organisationen gibt es in Deutschland nicht. Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte der Gemeinschaft dennoch sagen, welche Ziele die Organisation genau anstrebt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind. Der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. hat diese freiwillige Selbstverpflichtung unterschrieben und veröffentlicht alle relevanten Informationen im Internet. Lesen Sie unsere Selbstverpflichtung Transparenz

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