Die Zuwanderung von mehr als 1 Million geflüchteter Menschen in den Jahren 2015 und 2016 hat in Deutschland große Aufmerksamkeit hervorgerufen. Migration hat jedoch in der gesamten Geschichte der BRD in erheblichem Umfang stattgefunden. So sind seit 1990 jährlich im Schnitt weit über eine halbe Million Menschen nach Deutschland zugewandert. Auch für die Zukunft ist mit großer Sicherheit mit ähnlichen oder größeren Zuwanderungszahlen zu rechnen.
Die Fachdienste der Suchthilfe stehen vor der Aufgabe, Zuwanderern fachliche Leistungen zu bieten, die allen Qualitätsanforderungen gleichermaßen genügen wie die Leistungen, die Einheimischen geboten werden. Die Erfüllung dieser Aufgabe wird behindert durch eine Vielzahl besonderer Zugangsbarrieren und Fehlerquellen, die mit der Spezifität interkultureller Kommunikation und migrationsbedingter Lebenslagen zusammenhängen.
Organisationen, Teams und einzelne Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können sich den Herausforderungen, die aufgrund fortwährender Zuwanderungsbewegungen und damit einhergehender gesellschaftlicher Veränderungen entstehen, durch systematische Entwicklung inter- und transkultureller Kompetenzen stellen. Damit werden Voraussetzungen für konsequente interkulturelle Öffnung der Leistungsangebote geschaffen.
Das Institut „FTK – Fortbildung transkulturell“ von Dr. Dietmar Czycholl bietet In-House-Fortbildungsseminare zu Transkultureller Kompetenz in der Suchthilfe an. Fortbildungsseminare von ein-, zwei- oder dreitägiger Dauer können in Auftrag gegeben werden. Je nach Interessen und Zielsetzung des Auftraggebers wird ein auf den spezifischen Arbeitsbereich zugeschnittenes Fortbildungsprogramm angeboten und im Einvernehmen festgelegt. Mehr Informationen finden Sie in unserem Informationsblatt.