Etwa jeder fünfte abhängigkeitskranke Mann und jede vierte abhängigkeitskranke Frau lebt mit mindestens einem Kind im Haushalt zusammenlebt. Ein Großteil von ihnen ist alleinerziehend. Bisher waren nur Suchthilfeträger, die auch Leistungen nach dem SGB VIII erbringen, gefordert, den Schutzauftrag gemäß §8a SGB VIII umzusetzen und zu einer Verbesserung im Kinderschutz beizutragen. Mit dem Bundeskinderschutzgesetz werden nun auch Berufsgruppen, die außerhalb des Jugendhilfebereiches Leistungen erbringen, in einen aktiven Kinderschutz einbezogen. Das hat Einfluss auf die Suchthilfe und zwar nicht nur auf die Beratung, sondern auf alle Bereiche im Verbundsystem der Hilfen.
Der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. hat daher eine Handreichung entwickelt, die über Grundlagen und Gesetze informiert, die Ablaufschemata, Prüflisten, Checklisten und Kopiervorlagen für Formulare bereitstellt und damit einen umfassenden Überblick über die Rahmenbedingungen der Arbeit mit abhängigkeitskranken Müttern und Vätern in der Suchthilfe gibt.
Hier geht es zur Leseprobe „fdr+Handreichung: Abhängigkeitskranke Mütter und Väter in der Suchthilfe“. Die Broschüre zum Selbstkostenpreis von 5,00 € (inkl. Porto) beim fdr+ bestellt werden: Emailbestellung.