Einheitliche Veröffentlichungspflichten für gemeinnützige Organisationen gibt es in Deutschland nicht. Um das Vertrauen in die Organisationen des Dritten Sektors zu erhalten und zu stärken, ist es jedoch nötig, klare Regelungen in Bezug auf Transparenz, Rechenschaft und gute Organisa-tionsführung zu entwickeln und umzusetzen. Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte der Gemeinschaft dennoch sagen welche Ziele die Organisation genau anstrebt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind.
Auf Initiative von Transparency Deutschland e. V. haben zahlreiche  Akteure aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft zehn grundlegende Punkte definiert, die jede zivilgesellschaftliche Organisation der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte. Dazu zählen unter anderem die Satzung, die Namen der wesentlichen Entscheidungsträger sowie Angaben über Mittelherkunft, Mittelverwendung und Personalstruktur. Der fdr+ hat jetzt die entsprechende Selbstverpflichtung unterzeichnet und sich verpflichtet, zentrale Informationen auf seiner Website leicht zugänglich zu veröffentlichen. Lesen Sie unsere Veröffentlichung.